Deutscher Immunologie-Preis

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Deutscher Immunologie-Preis

Der Deutsche Immunologie-Preis ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Immunologie e.V. (DGfI). Er wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen und ist mit 10.000,- EUR dotiert.

Geehrt wird eine international angesehene Persönlichkeit, die mit herausragenden Forschungs-Leistungen zur Aufklärung immunologischer Grundprinzipien und/oder zur Translation der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung beigetragen hat.

Vorschlagsberechtigt sind alle Mitglieder der DGfI, die ihre schriftliche Nominierung bitte bei der DGfI-Geschäftsstelle einreichen. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Die Auswahl trifft das Präsidium der DGfI im Einvernehmen mit dem Beirat. Der Deutsche Immunologie-Preis wird durch die großzügige Unterstützung der Celgene GmbH ermöglicht und im zweijährigen Turnus vergeben.

Der Deutsche Immunologie-Preis ist der Nachfolgepreis des Avery-Landsteiner-Preises, den die DGfI von 1973 bis 2014 mit Unterstützung der Behringwerke AG, Marburg bzw. der CSL Behring GmbH verliehen hat.

 

Einreichung von Vorschlägen (Nominierungen) bis spätestens 15.06.2016.

Verfahren

Nominierungen für die Preisvergabe 2016 sind bis zum 15. Juni 2016 nur elektronisch (keine Papierunterlagen) in einem pdf-Dokument mit folgenden Unterlagen einzureichen:

1. Ausführliche Würdigung der Persönlichkeit und der wissenschaftlichen Exzellenz
2. Lebenslauf
3. Publikationsliste

Senden Sie bitte alle Unterlagen als ein PDF an:
Dr. Ulrike Meltzer
Deutsche Gesellschaft  für  Immunologie e.V.
c/o DRFZ
Charitéplatz 1
10117 Berlin, Germany
mail@dgfi.org

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Jürgen Wienands, Göttingen
Tel.: 0551 - 395812
Email: wienands@dgfi.org



 


Preisträger Deutscher Immunologie-Preis

  • 2016  Hans-Reimer Rodewald, Heidelberg

bisherige Preisträger des Avery-Landsteiner-Preises:

  • 1973  Walter F. Goebel, Rockefeller Univ., New York (USA), Jaques Oudin, Institut Pasteur, Paris (Frankreich)
  • 1975  Henry G. Kunkel, Rockefeller University, New York (USA)
  • 1977  Klaus Rajewsky, Institut für Genetik der Universität Köln (Deutschland)
  • 1979  César Milstein, Medical Research Council, Cambridge (Großbritannien)
  • 1981  Susumo Tonegawa, Basel Institute for Immunology, Basel (Schweiz)
  • 1983  Ion Gresser, Inst. de. Recherche Scientifique sur le Cancer, Villejuif (Frankreich)
  • 1985  Peter Perlmann, University of Stockholm (Schweden)
  • 1987  Joe Oppenheim, NIH Washington (USA)
  • 1990  Harald von Boehmer, Basel Institute for Immunology, Basel (Schweiz)
  • 1992  Hans Georg Rammensee, MPI für Biologie, Tübingen (Deutschland)
  • 1994  Tim Mosmann, University of Alberta, Edmonton (Canada)
  • 1996  Tadamitsu Kishimoto, University of Osaka (Japan)
  • 1998  Peter Krammer, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg (Deutschland)
  • 2000  Hidde Ploegh, Boston (USA)
  • 2002  Charles A. Janeway, New Haven (USA)
  • 2004  Klas Kärre, Stockholm (Schweden)
  • 2006  Philippa Marrack, University of Colorado in Denver, Colorado (USA)
  • 2008  Max Cooper, University of Alabama at Birmingham (USA)
  • 2010  Shizuo Akira, WPI Immunology Frontier Research Center, Osaka University (Japan)
  • 2012  Alain Fischer, Paris (Frankreich)
  • 2014  Andreas Radbruch, Berlin (Deutschland)